Idee & Team

„Der Enzian ist kein einfacher. Er hat uns schon gefordert. 
Wir haben uns aber mit ihm zusammengestritten.“

Unsere Geschichte

Mit dem geglückten Versuch von Hermann Lorenz, den Gelben Enzian auf seinem Acker zu kultivieren, packte uns die Begeisterung für diese Pflanze. Alexandra, Hermanns Frau und Ärztin, brachte es auf den Punkt: „Die heilsamen Blätter und Blüten der Pflanze verkommen zu lassen, wäre Verschwendung. Der Gelbe Enzian kann allein mehr als eine Hundertschaft anderer Kräuter zusammen.“ Aus einer Tradition heraus – dem jahrhundertelangen Schnapsbrennen – sollte etwas Neues entstehen. Denn warum ausschließlich die Wurzel verarbeiten, wo doch die oberirdischen Pflanzenteile über dieselben Inhaltsstoffe verfügen?
Die Idee zu Enzian cultiviert war geboren. Eine Gruppe Ideensprudler entstand aus Medizinern, Produktenwicklern, Agrarökonomen und Phyto- und Heilpflanzenspezialisten. Zusammen mit dem Wissen von Einheimischen und Freunden tüftelten wir mit Spezialisten aus dem Naturkosmetikbereich über viele Monate an den optimalen Pflegeprodukten. Wir verwarfen viel, aber lernten mehr.

Die Entwicklung

Anita Grundnig entwickelte die Prototypen. Sie verarbeitete unseren Enzian in Form von Hydrolat, Mazerat und Tinktur erstmalig zu Flüssigseifen, Seifenstücken und Lotionen. Die erste Testrunde bestand aus Anita, Alexandra und Heidrun. Die zweite Testgruppe umfasste 15 Personen allen Alters mit den unterschiedlichsten Kosmetikvorlieben und Hautproblemen. Der Versuch fiel in den Herbst – die wohl schwierigste Jahreszeit um seine Haut in Schuss zu halten. Die positiven Rückmeldungen aus diesen ersten, mehrwöchigen Tests trieben uns an. 

Der Enzian schien das zu halten, was er versprach. Ein angenehmes Gefühl beim Waschen und Cremen und merklich weichere Haut. Die Lotion minderte ganz offensichtlich Juckreiz, der oft mit Start der Heizperiode eintritt. Eine sichtbare Verbesserung des Hautbildes – speziell bei Unreinheiten und trockener Haut - wurde uns ebenfalls bestätigt.

Beim Duft herrschte Unsicherheit - da war noch Luft nach oben. Ein Großteil der Tester kannte zwar den Enzner zum Trinken und dessen erdigen, herben Geschmack, aber als Hautpflegeprodukt ging das nur schwer durch. Wir arbeiteten an Lösungen und drängten den Duft des so selbstsicheren Enzians ein bisschen in den Hintergrund um seine liebliche Seite zu entdecken. Aber den knorrigen Galtürer lassen wir uns nicht zur Gänze rausnehmen. Nun sind unsere Pflegeprodukte einfach ein bisschen duftiger als unser Schnaps. 

Der Enzian ist kein einfacher


Er hat uns gefordert. Wir haben uns aber mit ihm zusammengestritten und sind mit dem Resultat sehr zufrieden.


Und auf die Frage „Und? Wenn kenna mar dia Enzian-Schmiar und Safa etz kofa?“ sagen wir „Bald!!“

Wir laden euch ein zu Enzian cultiviert*. 

Alexandra & Heidrun